Bastelideen

Wie ein Fadenbild (String Art) mit Elefant und Namen gestalten

Für meinen Mutterschutz habe ich mir jede Menge DIY-Projekte vorgenommen, weil ich trotz kugelrundem Bauch (der war am Ende tatsächlich 112 cm rund) endlich Zeit und Muße dafür hatte. Dabei ging es hauptsächlich um Deko für das neue Babyzimmer meiner Tochter. Was ich noch unbedingt vor der Geburt schaffen wollte, war ein Fadenbild mit ihrem Namen (siehe Fadenbild Wolke mit Namen), weshalb ich mit dem Projekt begonnen habe.

Eines meiner Lieblingstiere sind Elefanten. Insbesondere Babyelefanten sind doch einfach zuckersüß. Der musste also unbedingt mit drauf. Der Name Charlotte stand schon lange fest. Durch seine Länge, war eine Umsetzung auf den drei Brettern nicht so umsetzbar, dass er mit gradem Schriftzug draufgepasst hätte. So hat sich dann der schräge Schriftzug ergeben. Die geschwungene Schriftart lässt das Ganze femininer wirken.

Damit der Elefant und der Schriftzug aber einen optischen Zusammenhang haben, mussten Verbindungen entstehen. Das kann man entweder durch Farben erreichen oder durch Linien. Ich finde Luftballons schon immer faszinierend. Sie wirken immer fröhlich und vermitteln ein Gefühl von Glück und Freiheit. So kam mir die Idee, die Buchstaben wie Luftballons an Schnüren zu befestigen, sodass der Elefant die Buchstabenballons an seinem Rüssel hält.

Umgesetzt wurde es dann wie bei dem Bild mit der Wolke. Nach dem Vorzeichnen wurde es am Brett mit Klebeband fixiert. Daraufhin wurden in regelmäßigen Abständen Nägel in die Kontur gehämmert. Wenn alle Nägel fest drinstecken, das Papier vorsichtig abreißen. Die kleinen festklemmenden Papierfetzen mit einer Pinzette abzupfen. Danach mit den passenden Farben die Fäden um jeden einzelnen Nagel wickeln. Ich habe mit der Schrift begonnen, weil ich davor am meisten Respekt hatte. Die geschwungene filigrane Schriftart hat aber super funktioniert, sodass man den Namen gut lesen kann. Danach kam der Elefant dran. Dabei erst die Kontur entlang und daraufhin die Füllung der Formen mit Fäden wickeln. Unbedingt darauf achten, dass es am Ende gleichmäßig wirkt und im Notfall nochmal zurück wickeln und neue Wege finden. Wenn man sich sicher ist, dass es gut und harmonisch aussieht, den Faden jeweils am letzten Nagel mit einem Knoten befestigen und Restfaden abschneiden. Am Ende habe ich noch die einzelnen Buchstaben mit verschiedenen Farben am Rüssel befestigt. Die Herausforderung dabei war die vielen Fadenenden an einem Nagel festzubekommen, ohne dass es zu dick wirkt. Aber mit viel Fingerspitzengefühl und Fummelei hat auch das geklappt. Danach nur noch einen geeigneten Platz für das Kunstwerk suchen und sich freuen 🙂

Materialien:
– Untergrund aus Holz (entweder selbst Bretter mit Leisten vernageln oder fertige Holzplatte)
– Nägel (in ausreichender Stückzahl – mind. 100, kurz, dünn, dicken Kopf, schwarz)
– Stickgarn (in entsprechenden Farben)
– Hammer
– Papier und Bleistift (zum Vorzeichnen)
– Klebeband (zum Fixieren des Papiers)
– Pinzette (zum Abzupfen der Papierfetzen)
– Schere

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